Dieses Jahr war Karneval magisch! Denn auf der Arbeit wurde für das Motto „Disney“ abgestimmt. Da ich leider nicht ganz so närrisch veranlagt bin und mir bei den meist noch kalten und regnerischen Temperaturen die Umzüge spare, bin ich jedes Jahr auf der Suche nach kreativen und schnell gemachten Kostümen, für die man nicht zu tief in die Tasche greifen muss.
Daher zeige ich euch in diesem Beitrag, wie ihr ruckzuck ein tolles Kostüm basteln könnt. Theoretisch funktioniert auch alles ohne eine Nähmaschine, wenn ihr keine besitzt – Nadel und Faden könnt ihr auch durch einen sehr starken Kleber ersetzen
Einkaufsliste:
- Weiße und schwarze Pappe (es reicht auch weiße Pappe und ein funktionierender Drucker
)
- ein etwas breiteres schwarzes Gummiband und schwarzer Tüll
- ein Haarreif (falls ihr noch einen habt, müsst ihr keinen neuen kaufen, hier wird nichts kaputt gemacht
- weißer oder brauner und rosa Filz (keine Ahnung, in welcher Karnevalslaune ich aus versehen braunen Filz gekauft habe ;-)) aber das Prinzip bleibt ja das Gleiche)
Und, seid ihr schon gespannt, welches Kostüm es wird?
Als erstes schneidet ihr für euer Unterteil den Tüll in längliche Streifen.
Bedenkt vor dem Zuschneiden, dass die Streifen nach dem Befestigen nur noch halb so lang sind. Je mehr Tüll ihr habt, desto voluminöser wird euer Rock. Mit dem Gummiband messt ihr euren Bauchumfang, zieht ein paar Zentimeter ab und kürzt entsprechend. Das Gummiband könnt ihr entweder kurz mit der Nähmaschine festnähen oder großzügig zusammenkleben.
Jetzt knotet ihr eure Tüllstreifen rundherum mit einer Schlaufe an dem Gummiband fest. Schiebt die Tüllstreifen möglichst eng aneinander. Komplett blickdicht wird der Rock leider nicht – eine schwarze Leggins oder ähnliches solltet ihr auf jeden Fall noch drunter ziehen.
Als nächstes könnt ihr euch kurz an den Computer setzen und eine schicke Uhr ausdrucken, diese auf einen weißen Karton kleben und wieder rundherum ausschneiden. Als Untergrund könnt ihr einfach ein Stück Pappe vom Schuhkarton oder von einem ausrangierten Paket nutzen. Wahlweise könnt ihr euch natürlich auch eine Uhr selber basteln mit weißer und schwarzer Pappe und einer Niete für die Zeiger in der Mitte, so dass diese sich bewegen können.
Zum Schluss stecht ihr über der „12“ eine Niete durch eure Uhr und befestigt von hinten ein schwarzes Satinband, so dass ihr die Uhr auch um den Hals tragen könnt.
Jetzt könnt ihr euch noch den Öhrchen widmen. Aus dem braunen Filz, der etwas stabiler sein sollte, schneidet ihr (im Bruch) zwei Hasenohren und aus dem rosa Filz zwei kleinere „Innenteile“ für die Öhrchen aus.
Jetzt könnt ihr alles entweder zusammenkleben oder ihr näht wie ich alles mit einer Naht komplett zusammen. Achtet darauf, dass ihr am „Bruch“ eine Lücke lasst, da die Ohren ja noch über den Haarreif geschoben werden müssen.
Fertig ist euer Kostüm: willkommen im Wunderland und alaaf und helau
Fazit: Schneller geht es nicht – der weiße Hase wäre stolz auf mich ein Kostüm ohne viel Aufwand und Kosten für eure Karnevalsparty, mit dem ihr garantiert auffallt. Eine gestreifte Strumpfhose und eine weiße Bluse mit Schleife aus meinem Schrank runden mein Outfit ab. Täuschend echt, (bis auf die braunen Ohren) oder?
Mein persönlicher Tipp: Als Mitbringsel zur Karnevalsparty darf es bunt und lecker sein, denn an den närrischen Tagen darf geschlemmt werden. Und wenn ihr immer in Bewegung bleibt, können sich die Kalorien auch gar nicht an der Hüfte festhalten
Seit ich bei Pinterest ein Rezept für eine Cookiepizza entdeckt habe, will ich dieses Zucker-Wunderwerk unbedingt ausprobieren :-).
Hierfür braucht ihr die Zutaten für den Cookie, ein rundes Pizzablech, Schokolade zum Schmelzen und gaaaaaaaaanz viel Süßkram (mindestens 8 verschiedene Sorten)
Als erstes backt ihr euren Riesencookie entweder nach dem vorgegebenen oder nach eurem Lieblingsrezept.
Wenn ihr euren Cookie gebacken habt, lasst ihr ihn auskühlen, bestreicht ihn mit flüssiger Schokolade eurer Wahl und lasst diese etwas antrocknen.
Danach „schneidet” ihr eure Pizza (erst mal nur die Schokolade) noch in entsprechende Stücke, um später die Achtel unterschiedlich dekorieren zu können.
Der Riesencookie war zum Ausprobieren schon ein Mitbringsel auf einer Geburtstagsparty und kam bei Groß und Klein super an! Viel Spaß euch an den närrischen Tagen und viel Freude beim nachmachen und ausprobieren – feiert schön und lasst es euch schmecken in diesem Sinne – alaaf und Helau!